-
10.01.2022
- → Feuilleton
Veranstaltungen
»Das Ende der Geduld. Aufmarsch von Rechten und Demokratiefeinden verhindern«. Protestaktionen. In Sachsen hängt es offensichtlich von der politischen Gesinnung ab, ob die Polizei Coronaschutzregeln durchsetzt oder nicht. Gesetzesbrüche von Coronaleugnern werden toleriert; Personen aber, die die Polizei als politisch links einstuft, werden mit Repressionen überzogen. Heute, 10.1., 17.30 Uhr, Leipziger Innenstadt. Veranstalter: »Leipzig nimmt Platz«
»Mehr Radikalität wagen. Warum die Klimabewegung eine ökosozialistische Perspektive entwickeln muss«. Infoveranstaltung. Die Beharrlichkeit, mit der die Naturzerstörung trotz aller wissenschaftlich fundierten Warnungen voranschreitet, hat System. Es wird zunehmend deutlich, dass der Kapitalismus das zentrale Problem ist. Dienstag, 11.1., 18.30 Uhr, Hamburg, Café Knallhart, Von-Melle-Park 3. Veranstalter: AStA Hamburg u. a.
»Klassismus und Queerfeindlichkeit sichtbar machen«. Vortrag und Diskussion mit Francis Seeck (Ethnographin und Geschlechterforscherin). Diskriminierung aufgrund der Klassenherkunft prägt die deutsche Gesellschaft zutiefst. Wir reden über Klassismus, Queerfeindlichkeit und das Verhältnis von Klasse, Gender und Care sowie über engagierte Wissenschaft und Praxis. Dienstag, 11.1., 19 Uhr, Onlineveranstaltung. Anmeldung und Erhalt des Zugangslinks unter: ehemalige@rosalux.de. Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen statt.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
