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Artensterben

Verlierertiere

Die Zahl der in der roten Liste als bedroht eingestuften Tier- und Pflanzenarten ist auf über 40.000 angewachsen. Das sind mehr als je zuvor, wie die Umweltschutzorganisation WWF zum Erscheinen ihrer Jahresbilanz der Gewinner und Verlierer im Tierreich betont. Rund eine Million Arten könnten in den kommenden Jahrzehnten aussterben. Zu den Verlierern rechnet der WWF – stellvertretend für zahlreiche bedrohte Tierarten – die afrikanischen Waldelefanten, Haie und Rochen, Eisbären, Kraniche und den Laubfrosch. Lichtblicke gebe es dort, wo sich der Mensch intensiv für Natur- und Artenschutz einsetze, schreibt der WWF. Beim iberischen Luchs, dem nepalesischen Panzernashorn oder dem Siam-Krokodil sei die Entwicklung erfreulich.

Der Mensch sei auf vitale Ökosysteme und Artenvielfalt angewiesen. »Ist die Erde krank, werden es auch die Menschen«, sagte Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand beim WWF Deutschland. Beim Artenschutz gehe es auch um die Frage, »ob die Menschheit nicht irgendwann auf der roten Liste in einer Gefährdungskategorie landet«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.12.2021, Seite 10, Feuilleton

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