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Musikgeschäft

Vertrauen erodiert

Die Musikbranche sieht dringenden Handlungsbedarf, um Betrügereien wie sogenannten Fake Streams hierzulande einen Riegel vorzuschieben. »Das haben wir aus Deutschland heraus mit als erste in Angriff genommen und sehr viele Verfahren erfolgreich geführt, um solche Manipulationen einzudämmen«, sagte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), Florian Drücke, der Deutschen Presseagentur in Berlin. Dies geschehe, »weil wir als Branche nicht zuschauen und akzeptieren können, wie das Vertrauen in diesen Marktplatz erodiert«. Deswegen sei der Verband, der nach eigenen Angaben rund 200 Produzenten und Unternehmen mit etwa 80 Prozent Anteil am deutschen Musikmarkt vertritt, »in einem intensiven Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern sowie deren Managements«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2021, Seite 11, Feuilleton

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