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20.12.20211 Leserbrief
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Vorstandschefs plädieren für Impfpflicht
Düsseldorf. Mehrere Vorstandschefs von bekannten Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sprechen sich in der Rheinischen Post (Montagausgabe) für eine allgemeine Impfpflicht aus. Frank Appel etwa, der Konzernchef von Deutsche Post DHL, befürwortete die Impfpflicht in der genannten Düsseldorfer Zeitung mit den Worten: »Es gibt eine Verantwortung von jedem Bürger für sich und für die Allgemeinheit.« (AFP/jW)
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Joán Ujházy 19. Dez. 2021 um 19:58 Uhr»Es gibt eine Verantwortung von jedem Bürger für sich und für die Allgemeinheit.« Das ist eine pure Heuchelei. Als wenn Konzernchefs je Verantwortung für die Allgemeinheit gezeigt hätten, angefangen bei der schlechten Bezahlung für die Angestellten und endend bei miesen Arbeitsbedingungen. Das einzige, wofür die Konzernchefs Verantwortung zeigen, ist, für sich selbst zu sorgen. Es ist dem Prinzip geschuldet, dass kranke Menschen keinen Profit generieren können. Ebenso müsste mittlerweile klar geworden sein, dass die Impfung zwar einen Verlauf mildern kann, aber nicht schützt vor einer erneuten Ansteckung. Es wird darüber hinaus Zeit, dass auch in diesem Lande Totimpfstoffe zugelassen werden. Nebenbei sei vermerkt, dass ich mich als Ungeimpfter, um meine freiberufliche Lehrtätigkeit wahrnehmen zu können, jeden Tag testen lassen muss. Geimpfte, die ich zu unterrichten habe, müssen dies nicht. Was ist das für eine Logik? Ich denke, die Herrschenden haben im Fach Logik geschwänzt.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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