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Eishockey

Geisterhockey

Neuss. Für DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke ist der aktuelle Zuschauerausschluss in Bayern durch die verschärften Coronamaßnahmen »nicht nachvollziehbar«. Das sagte der Chef der Deutschen Eishockeyliga im Gespräch mit Magenta Sport. »Natürlich haben wir eine schlimme Situation in Deutschland, bei der wir alle unseren Beitrag leisten müssen. Aber ganz klar ist, dass diese Profisportveranstaltungen nur einen minimalen Teil oder gar keinen Teil zur Pandemie beitragen«, sagte Tripcke. In Bayern müssen die Profiklubs aller Sportarten zunächst ohne Zuschauer auskommen. Im Eishockey sind fünf Klubs betroffen: Augsburg, Ingolstadt, München, Nürnberg und Straubing. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2021, Seite 16, Sport

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  • Onlineabonnent*in Joachim S. 8. Dez. 2021 um 08:57 Uhr
    Das »Argument«, man würde kaum oder minimal zum Infektionsgeschehen beitragen, klingt logisch und ist doch grundfalsch. Denn große Katastrophen sind fast immer Ergebnis einer geballten Kraft, die dann entsteht, wenn sich viele minimale Risiken zusammentun.
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