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Atomwaffen: Seibert verteidigt Ministerin

Berlin. Der Sprecher der noch amtierenden Bundesregierung, Steffen Seibert, hat Aussagen von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu Kernwaffen verteidigt. Solange diese von einigen Staaten als Mittel der militärischen Auseinandersetzung verstanden würden, bestehe »die Notwendigkeit zum Erhalt einer nuklearen Abschreckung im Rahmen der NATO«, so Seibert am Montag in Berlin. Kramp-Karrenbauer hatte am vergangenen Donnerstag im Deutschlandfunk gesagt: »Wir müssen Russland gegenüber sehr deutlich machen, dass wir am Ende – und das ist ja auch die Abschreckungsdoktrin – bereit sind, auch solche Mittel einzusetzen (...)«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2021, Seite 4, Inland

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→ Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 25. Okt. 2021 um 20:37 Uhr
    Sind wir in diesem Land, von dem bereits zwei schreckliche Weltkriege ausgingen, tatsächlich schon wieder so tief gesunken, realitätsblind und gleichgültig geworden, dass wir die Interpretationskompetenz über Krieg und Frieden einem amtlich bestellten Regierungs-Pinocchio widerspruchslos überlassen?