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EU-Reformdebatte: Höherer Schuldenstand gefordert

Brüssel. Experten des Euro-Schutzschirms ESM schlagen in der Debatte über eine Reform des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes eine höhere Schuldengrenze vor. Die Ökonomen plädieren dafür, die Grenze für den gesamtstaatlichen Schuldenstand von den maximal erlaubten 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 100 Prozent der Wirtschaftsleistung anzuheben. Das maximal zulässige jährliche Haushaltsdefizit soll unverändert bei drei Prozent bleiben, wie aus einem am Montag bekanntgewordenen »Diskussionspapier« hervorgeht. Die Ausgabenobergrenze solle sich am Trendwachstum eines Landes orientieren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2021, Seite 2, Inland

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