-
07.10.2021
- → Kapital & Arbeit
Britische Regierung kürzt Sozialhilfe
London. Für ihre Entscheidung, die Sozialhilfe nach einer vorübergehenden Erhöhung während der Coronapandemie wieder zu kürzen, ist die britische Regierung in die Kritik geraten. Briten, die auf die Unterstützung durch die als Universal Credit bekannten Zahlungen angewiesen sind, müssen seit Mittwoch mit 20 Pfund (rund 23,50 Euro) weniger pro Woche zurechtkommen. Das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent. Einem Bericht der BBC zufolge sind von der Kürzung ungefähr 5,8 Millionen Menschen in England, Schottland und Wales betroffen, die entweder erwerbslos sind oder eine Aufstockung ihres Gehalts erhalten. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
