Zum Inhalt der Seite
Kunst

Sitte sehen

Willi Sitte ist zurück. 100 Jahre nach der Geburt des kommunistischen Künstlers zeigt das Kunstmuseum Moritzburg Halle ab Montag eine Retrospektive zu seinem Gesamtwerk, die 250 Arbeiten aus sieben Jahrzehnten umfasst. »Wir müssen beginnen, ihn neu zu sehen«, sagte einer der Kuratoren, Paul Kaiser. Über den Maler Sitte (1921–2013) gebe es viele Meinungen, aber »wenig Wissen«. Sitte ist einer der wichtigsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts, doch blieben ihm nach der Konterrevolution wegen seines Eintretens für die DDR große Ausstellungen verwehrt. Die Schau »Sittes Welt« ist bis 9. Januar 2022 zu sehen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2021, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!