Zum Inhalt der Seite

Nigerias Luftwaffe tötet 20 Fischer

Kano. Bei einem Angriff der nigerianischen Luftwaffe sind im Nordosten des Landes mindestens 20 Fischer getötet worden. Das erfuhr AFP von Bewohnern der Region und von namentlich nicht genannten Militärs, wie die Nachrichtenagentur am Dienstag berichtete. Der Angriff vom Montag richtete sich gegen ein Dschihadistencamp in der Grenzregion von Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun am Tschadsee. Ein Militärflugzeug griff demnach am Sonntag das Dorf Kwatar Daban Masara am Tschadsee an, wo sich eine Hochburg der Gruppierung »Islamischer Staat Provinz Westafrika« (Iswap) befindet. Die Gruppe hatte es den Fischern kürzlich gestattet, gegen die Entrichtung einer Abgabe im Tschadsee zu fischen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!