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Aufsichtsgremium prüft Vorwürfe gegen Facebook

Menlo Park. Das unabhängige Aufsichtsgremium von Facebook hat sich wegen eines Medienberichts eingeschaltet, wonach das Onlinenetzwerk bei seinen Inhalteregeln Ausnahmen für prominente Nutzer macht. Das sogenannte Oversight Board will nun unter anderem klären, ob es von Facebook angemessen zu dem Thema informiert wurde. Facebook müsse bei Entscheidungen, ob Inhalte auf der Plattform bleiben oder gelöscht werden, transparenter werden, betonte das Gremium in einem Blogeintrag am Dienstag. Das Wall Street Journal hatte jüngst unter Berufung auf interne Unterlagen des Onlinenetzwerks geschrieben, Facebook habe ein System geschaffen, bei dem zahlreiche Nutzer faktisch von der Anwendung der Inhalteregeln ausgenommen waren. Dadurch hätten sie sich Fehltritte erlauben können, die für gewöhnliche Mitglieder Konsequenzen gehabt hätten. Facebooks Regeln verbieten unter anderem Beiträge mit Beleidigungen oder Drohungen sowie die Verletzung der Privatsphäre anderer Menschen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2021, Seite 15, Medien

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