Zum Inhalt der Seite

Vonovia: Übernahme offenbar gescheitert

Berlin/Essen. Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat beim Versuch, den Branchenzweiten Deutsche Wohnen aus Berlin zu übernehmen, offenbar einen Rückschlag erlitten. Das Übernahmeangebot habe bis zum Ende der Annahmefrist voraussichtlich nicht die notwendige Zustimmung der Aktionärinnen und Aktionäre der Deutschen Wohnen erhalten, teilte Vonovia am Freitag mit. Vonovia seien rund 47,6 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktien angedient worden. Zuwenig. Nötig für eine Übernahme wären mindestens 50 Prozent. Der Wohn- und gewerbliche Bestand der Deutsche Wohnen umfasst rund 157.500 Einheiten. Käme es doch noch zu einer Fusion mit Vonovia, würde ein Immobilienriese mit etwa 550.000 Wohnungen entstehen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2021, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!