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Zypern entschuldigt sich für Passvergabe

Nikosia. Der Präsident des EU-Landes Zypern hat sich dafür entschuldigt, dass seine und Vorgängerregierungen die illegale Vergabe Tausender zyprischer Pässe an Nicht-EU-Bürger ermöglicht haben. »Was sich da abgespielt hat, war die schmerzhafteste Zeit meiner 40jährigen politischen Karriere«, sagte Nikos Anastasiades am Freitag im Staatsfernsehen (RIK) weiter. Eine zyprische Untersuchungskommission war vor wenigen Wochen zur Erkenntnis gelangt, dass zwischen 2007 bis Ende 2020 Tausenden Nicht-EU-Bürgern illegal die zyprische Staatsangehörigkeit verliehen worden sei. Politiker, Rechtsanwälte, Kleriker und Beamte seien in den Skandal verwickelt. Anastasiades regiert auf Zypern seit 2013. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2021, Seite 7, Ausland

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