Zum Inhalt der Seite

Tarifabschluss bei den deutschen Seehäfen

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Zentralverband der Deutschen Seehäfen (ZDS) haben am vergangenen Mittwoch in Bremen ein Tarifergebnis für die rund 11.000 Beschäftigten in den deutschen Seehäfen erzielt. Im Volumen bedeute das Tarifergebnis eine Grundlohnerhöhung von bis zu 3,3 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Dieser Abschluss komme »allen Hafenbeschäftigten in allen Branchenarten zugute«, erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth vergangenen Donnerstag. Es sei gelungen, den Flächentarifvertrag zu erhalten und dabei eine »dauerhafte Erhöhung aller Löhne im gesamten Tarifbereich zu erzielen«. Dies »wurde maßgeblich durch den starken Rückhalt unserer Mitglieder ermöglicht«, so Schwiegershausen-Güth. Die Verdi-Bundestarifkommission hat dem Ergebnis bereits zugestimmt. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!