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Raubkunst

Zurück in die USA

Die Karlsruher Kunsthalle hat ein Gemälde des Expressionisten Erich Heckel (1883–1970) an die Erben des jüdischen Vorbesitzers zurückgegeben, weil es sich dabei nach Einschätzung von Experten um Naziraubkunst handelt. Das 1913 gemalte Bild »Geschwister« sei vergangene Woche in die USA geschickt worden, teilte ein Sprecher des baden-württembergischen Kunstministeriums in Stuttgart mit. Nach früheren Angaben soll das Ölgemälde entsprechend dem Willen der Erben im Virginia Museum of Fine Arts in Richmond weiterhin öffentlich zu sehen sein. Es war früher unter anderem auf wichtigen internationalen Kunstausstellungen wie der Biennale in Venedig (1952) und der Documenta in Kassel (1955) gezeigt worden. Die von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden eingesetzte Kommission für Naziraubgut hatte mitgeteilt, es sei von einem verfolgungsbedingten Entzug auszugehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2021, Seite 11, Feuilleton

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