-
29.04.2021
- → Medien
Verlage sehen Schub bei Paid Content
Berlin. Zeitschriftenverleger haben im Coronajahr 2020 einen starken Schub bei digitalen Bezahlangeboten (Paid Content) verzeichnet. Dabei sei der Umsatz mit E-Papern und Bezahlschrankenmodellen um 44 Prozent auf rund 200 Millionen Euro nach oben gegangen. Allerdings hätten die Negativeffekte der Pandemie den Branchenumsatz aber gedrückt. Die Gesamterlöse gingen von 20,2 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 18,8 Milliarden Euro zurück, wie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am Dienstag in Berlin mitteilte. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!