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Ausgleich für 60 Stunden muss bleiben

Wien. Am Donnerstag findet die dritte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die alkoholfreie Erfrischungsgetränke herstellende Industrie statt, wie die österreichische Produktionsgewerkschaft (Pro-Ge) am Montag mitteilte. In den ersten beiden Verhandlungsrunden kam es zu keiner Einigung, da die Unternehmerseite die 2019 getroffene Vereinbarung zu Überstundenzuschlägen von hundert Prozent für die elfte und zwölfte Arbeitsstunde pro Tag bzw. für die 51. bis 60. Arbeitsstunde pro Woche nicht verlängern will. »Mit diesem Zusatzkollektivvertrag ist es gelungen, die Auswirkungen der unter Türkis-Blau beschlossenen 60-Stunde-Woche abzufedern«, wird der Verhandlungsleiter der Pro-Ge, Anton Hiden, in der Mitteilung zitiert. Notfalls werde man auch »gewerkschaftliche Maßnahmen ergreifen«, so Hiden weiter. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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