Zum Inhalt der Seite
Fußball

Bezahlte Änderungen

Frankfurt/Main. Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat sich erstmals zu Kontroversen um den Wikipedia-Eintrag von Generalsekretär Friedrich Curtius geäußert und dabei um Entschuldigung gebeten. »Der DFB hatte einen Dienstleister mit einer Überarbeitung bzw. Erweiterung des Eintrags beauftragt«, schrieb der Verband am Freitag auf Twitter. Bei der Überarbeitung des Wikipedia-Eintrags sei jedoch versäumt worden, die gemachten Änderungen als »Paid editing« zu kennzeichnen, also als bezahlte Änderungen. Die Online­enzyklopädie hatte am Dienstag Aufklärung vom DFB über den Eintrag zum Generalsekretär verlangt. Warum der DFB überhaupt Dienstleister für die Bearbeitung von Wikipedia-Artikeln beauftragt, dazu äußerte sich der Verband nicht. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2021, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!