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Lübcke-Prozess: Zeugen zu Messerangriff befragt

Frankfurt am Main. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben am Donnerstag zwei Zeugen zu der dem angeklagten Neonazi Stephan Ernst ebenfalls zur Last gelegten Messerattacke auf einen irakischen Flüchtling im Januar 2016 ausgesagt. Das Paar war auf dem Heimweg an den Tatort gekommen, wo Ahmed E. auf der Straße lag. Beide Zeugen hatten nur wenige konkrete Erinnerungen an den mehr als vier Jahre zurückliegenden Vorfall. E. war bei dem Messerangriff im Januar 2016 schwer verletzt worden. Täter soll der 47 Jahre alte Ernst sein, dem auch der Mord an Lübcke vorgeworfen wird. Ernst behauptet, mit dem Angriff auf E. nichts zu tun zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2020, Seite 4, Inland

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