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Proteste in Guatemala halten an

Guatemala-Stadt. In Guatemala sind am zweiten Tag in Folge Demonstranten gegen den Staatshaushalt für das kommende Jahr auf die Straße gegangen. Hunderte Menschen versammelten sich am Sonntag (Ortszeit) auf dem Platz vor dem alten Regierungspalast im Zentrum der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Sie trugen Schilder mit Sprüchen wie »Ich würde lieber als Rebell sterben, denn als Sklave leben« und forderten den Rücktritt von Staatschef Alejandro Giammattei. Der Rekordhaushalt für 2021 in Höhe von umgerechnet 10,79 Milliarden Euro bürdet dem zentralamerikanischen Land hohe Schulden auf. Außerdem fließt das meiste Geld in von Privatunternehmen verwaltete Infrastruktur und nicht in die Bekämpfung der Armut. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2020, Seite 7, Ausland

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