Zum Inhalt der Seite

CDU verschiebt Parteitag auf 2021

Berlin. Die CDU verschiebt mit Verweis auf die stark steigenden Coronainfektionszahlen den für den 4. Dezember in Stuttgart geplanten Parteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden ins Jahr 2021. Der Parteitag solle dann idealerweise in Präsenz stattfinden, teilte Generalsekretär Paul Ziemiak am Montag nach den Gremiensitzungen mit. Wenn dies nicht möglich sei, solle er digital abgehalten werden. Friedrich Merz, der neben Armin Laschet und Norbert Röttgen für den Parteivorsitz kandidiert und laut einer am Wochenende bekanntgewordenen Umfrage Favorit ist, kritisierte die Verschiebung scharf. Es gebe »Teile des Parteiestablishments, die verhindern wollen, dass ich Parteivorsitzender werde«, sagte er im ARD-»Morgenmagazin«. Sollte der Parteitag in diesem Jahr auch digital nicht stattfinden, lasse sich das mit Corona nicht mehr begründen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2020, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!