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Aussagen zu versuchtem Mord an Ahmed I.

Frankfurt am Main. Im Prozess um die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Juni 2019 hat sich das Gericht erneut mit einem weiteren Anklagepunkt gegen den Hauptverdächtigen Stephan Ernst befasst: Zu dem Mordversuch an dem irakischen Asylsuchenden Ahmed I. im Jahr 2016 wurden am Dienstag Sachverständige gehört. Die 4,5 Zentimeter tiefe Stichverletzung, die bis an die Wirbelsäule heranreichte und auch das Rückenmark verletzte, passe gut zu einem Messerstich, sagte der Direktor der Gießener Rechtsmedizin. Über den Eintrittswinkel könne er aber aufgrund der vernähten Wunde nichts mehr sagen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2020, Seite 4, Inland

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