-
05.10.2020
- → Ausland
Libysche Konfliktparteien setzen Gespräche fort
Rabat. Vertreter der libyschen Konfliktparteien haben ihre Gespräche über die Vergabe von Spitzenposten in dem Kriegsland fortgesetzt. In der marokkanischen Stadt Bouznika trafen sich am Freitag abend Delegationen des im Osten Libyens ansässigen Parlaments sowie des Hohen Staatsrates, der unter anderem die UN-gestützte Regierung in Tripolis berät. Es handele sich um die zweite Verhandlungsrunde, meldete die staatliche marokkanische Agentur MAP. Die Gespräche in Marokko hatten Anfang September begonnen. Beide Seiten hatten sich zum Abschluss der ersten Runde auf Mechanismen zur Besetzung von hohen Posten geeinigt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!