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Ernst: Lübcke-Mord zwei Monate zuvor geplant

Frankfurt am Main. Der Hauptangeklagte im Prozess um den Mord an Walter Lübcke, Stephan Ernst, hat am Freitag entgegen seiner letzten Aussage eingeräumt, die Tat zwei Monate vorher geplant zu haben. Er und sein Mitangeklagter Markus Hartmann hätten bereits im April 2019 besprochen, »wie das laufen soll«, sagte Ernst laut einem Bericht von Zeit online vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Das Kirmeswochenende am Wohnort des Kasseler Regierungspräsidenten sei bewusst gewählt worden, weil dann Fremde nicht so auffielen und man nicht hören könne, »dass ein Schuss fällt«, so der 46jährige. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2020, Seite 4, Inland

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