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Strafbefehle wegen angeblichen Asylbetrugs

Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Strafbefehle gegen die ehemalige Leitung der Landesaufnahmebehörde beantragt, weil diese mutmaßlich einen Sozialbetrug von Geflüchteten mit Millionenschaden zu verschleiern versuchte. Der ehemalige Leiter soll demnach 10.800 Euro zahlen, weil er trotz Hinweisen einer Mitarbeiterin nichts gegen Mehrfachregistrierungen von Asylsuchenden unternommen habe. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Seine Stellvertreterin soll laut Strafbefehl über 9.000 Euro zahlen, weil sie die Mitarbeiterin angewiesen habe, belastende Unterlagen im Archiv zu deponieren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2020, Seite 2, Inland

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