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Geringfügig mehr Geflüchtete in BRD

Wiesbaden. Die Zahl der Geflüchteten in der Bundesrepublik ist im vergangenen Jahr um drei Prozent gestiegen – der niedrigste Anstieg seit 2012. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Ende Dezember 2019 waren demnach rund 1,84 Millionen Menschen als Schutzsuchende im Ausländerzentralregister vermerkt. Es handelt sich um Menschen, die sich unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten. Die Zahl umfasst sowohl Asylsuchende, über deren Antrag noch nicht entschieden wurde, als auch anerkannte Geflüchtete sowie Schutzsuchende, deren Anträge abgelehnt wurden. Die Zahl der Betroffenen, über deren Anträge noch nicht rechtskräftig entschieden wurde, sank zum Jahreswechsel den Angaben zufolge um 13 Prozent auf rund 266.000 Menschen – was auch an sinkenden Antragszahlen liege. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2020, Seite 1, Inland

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