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US-Gericht senkt Strafe für Bayer

San Francisco. Ein Berufungsgericht in den USA hat die Strafe für den Pharma- und Chemiekonzern Bayer in einem Verfahren um das Pflanzengift Glyphosat deutlich gesenkt. Der Schuldspruch selbst hat jedoch weiter Bestand, wie dpa am Dienstag berichtete. Bayer gab sich erwartungsgemäß damit nicht zufrieden und kündigte an, Rechtsmittel zu prüfen. Die Bayer-Aktien stiegen im Anschluss um 1,7 Prozent. Der Konzern will Zehntausende Glyphosat-Klagen mit einem großangelegten Vergleich aus der Welt schaffen und dafür bis zu 9,8 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Allerdings wackelt ein Ende Juni bekanntgegebener Deal, nachdem einer der Richter Bedenken an dessen Zulässigkeit geäußert hatte. Bayer hatte 2018 für 63 Milliarden Dollar den US-Saatgutkonzern Monsanto, der das Gift zuvor produzierte, übernommen. Dem Ergebnis jüngerer Studien zufolge ist es krebserregend. Bayer bestreitet dies. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2020, Seite 1, Inland

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