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Syrien-Hilfe: Moskau für neue UN-Resolution

New York. Moskau hält es für notwendig, die derzeit geltenden grenzüberschreitenden Hilfslieferungen für Syrien schrittweise einzuschränken. Laut der russischen Nachrichtenagentur TASS schlug der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der UNO, Wassili Nebensja (Foto, r.), am Dienstag (Ortszeit) statt dessen während einer Sitzung im UN-Sicherheitsrat in New York eine Resolution vor, die die Ausweitung der Lieferungen über nur einen Kontrollpunkt an der Grenze zur Türkei vorsieht. Russland und China hatten zuvor ein Veto gegen den Resolutionsentwurf der BRD und Belgiens eingelegt, in dem vorgeschlagen wurde, zwei Kontrollpunkte für die UNO offen zu lassen. Die beiden Länder kritisieren, dass das UN-Hilfsprogramm die Souveränität Syriens verletze, da Damaskus nicht in die Verhandlungen einbezogen worden sei. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2020, Seite 1, Ausland

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