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Rekordverkauf deutscher Kriegswaffen an Türkei

Berlin. Aus BRD-Waffenschmieden wurde im vergangenen Jahr Kriegsgerät für 344,6 Millionen Euro an die Türkei verkauft, rund 42 Prozent der gesamten deutschen Kriegswaffenexporte im Wert von 823,6 Millionen Euro. Das geht laut dpa aus einem vom Wirtschaftsministerium als Verschlusssache eingestuften Dokument hervor. Ankara ist damit erneut größter Abnehmer von Kriegswaffen aus der BRD. Aufgrund von Waffenlieferungen an Kriegsparteien in Libyen und dem jüngsten Angriffskrieg auf kurdische Siedlungen im Nordirak wirft die UNO der Türkei schweren Völkerrechtsbruch vor. Die deutschen Kriegswaffenexporte werden von zahlreichen Beobachtern als strafbare Beihilfe hierzu bewertet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2020, Seite 2, Inland

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