Zum Inhalt der Seite
Motorsport

Angst machen

Lincoln. In der Garage des derzeit einzigen schwarzen Nascar-Fahrers Bubba Wallace an der Rennstrecke Talladega Superspeedway im US-Bundesstaat Alabama ist ein Galgenstrick gefunden worden. Die Veranstalter der Motorsportserie teilten am Sonntag abend (Ortszeit) mit, sie würden »diese abscheuliche Tat sehr ernst nehmen«. Ermittlungen seien eingeleitet worden. Wallace, der sich in der »Black Lives Matter«-Bewegung engagiert, twitterte: »Wie meine Mutter mir heute sagte: ›Sie versuchen nur, dir Angst zu machen.‹« Er lasse sich nicht einschüchtern. Mitte Juni hatte die Rennserie die Kriegsflagge der Südstaaten als Symbol des Rassismus bei ihren Veranstaltungen verboten. Wallace hatte sich dafür eingesetzt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2020, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!