Zum Inhalt der Seite

Coronavirus: Tönnies treibt R-Wert hoch

Berlin. Infolge mehrerer Ausbrüche des Coronavirus in einzelnen Regionen Deutschlands hat sich die Reproduktionszahl (R-Wert) deutlich erhöht. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts stieg der Wert mit Datenstand 21. Juni, 0.00 Uhr, auf 2,88 (Vortag: 1,79). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Durchschnitt zwei bis drei weitere Menschen ansteckt. Der Anstieg hänge mit lokalen Häufungen zusammen, wobei der Ausbruch in Nordrhein-Westfalen eine große Rolle spiele, teilte das RKI in seinem Lagebericht mit. In Gütersloh, Warendorf, Magdeburg und Berlin-Neukölln sind in der vergangenen Woche auffällig viele SARS-CoV-2-Infektionen registriert worden. Das RKI führt die Fälle in den NRW-Landkreisen Gütersloh und Warendorf auf den Ausbruch im fleischverarbeitenden Betrieb Tönnies zurück. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2020, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!