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Laufschuhkette

700 Arbeitsplätze betroffen: Runners Point vor dem Aus

Foto: dpa/Christoph Soeder
Auslaufmodell: Runners Point macht dicht

Recklinghausen. Die Laufschuhkette Runners Point steht nach Angaben der Stadt Recklinghausen vor dem Aus. »Die Marke Runners Point wird komplett aufgegeben, alle Filialen sollen geschlossen werden. Sämtliche Aktivitäten werden in die Niederlande verlegt«, teilte die Stadt am Montag mit. In Recklinghausen ist die Zentrale des Filialisten mit ihren 170 Beschäftigten ansässig. Die Geschäftsleitung habe den Bürgermeister telefonisch informiert, so die Stadt.

Im Internet listet Runners Point 73 Filialen in Deutschland auf, vor allem in den westlichen Bundesländern und in Berlin. Die Tochterfirma der US-Gesellschaft Foot Locker war am Montag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Rechtsanwalt Jürgen Graser, der in Recklinghausen zwei Runners-Point-Betriebsräte vertritt, schätzt die Zahl der in den Filialen betroffenen Mitarbeiter auf rund 700. Hinsichtlich der Verkaufsstellen sagte er der dpa: »Wir rechnen damit, dass die Tätigkeit sobald wie möglich eingestellt wird.« (dpa/jW)

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Erschienen am 19.05.2020, Kapital & Arbeit

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