-
14.05.2020
- → Medien
ARD-Chef klagt über Beitragsausfall
Köln. Die ARD rechnet damit, dass die Zahl der Befreiungen vom Rundfunkbeitrag wegen der Coronakrise steigen wird. Der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Tom Buhrow sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung laut dpa-Meldung vom Dienstag: »Alle, die in diesen Wochen und Monaten in finanzielle Not geraten, können sich vom Beitrag befreien lassen. Diese Möglichkeit sieht das Gesetz jetzt schon vor.«
Buhrow nutzte diesen Einstieg, um die vermeintliche Geldknappheit der beitragsfinanzierten Anstalten zu beklagen: »Das heißt: Auch mit der Beitragsanpassung (die eine Beitragserhöhung ist; jW) werden wir sehr wahrscheinlich mit weniger Geld auskommen müssen, als die KEF ( Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs) ursprünglich für die Zeit von 2021 bis 2024 vorgesehen hat.« (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
