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Lufthansa-Chef: 10.000 Beschäftigte weniger nach der Krise

Foto: Boris Roessler/dpa

Frankfurt am Main. Lufthansa-Chef Carsten Spohr rechnet mit einem Abbau von 10.000 Jobs in der Coronakrise. Die Flotte werde um etwa 100 Flugzeuge schrumpfen, sagte der Vorstandsvorsitzende am Freitag in einer internen Botschaft an die Mitarbeiter. Bislang hatte die Lufthansa die Zahl von 7.000 Stellen genannt, die krisenbedingt wegfallen könnten. Unter anderem soll der Betrieb der Gesellschaft »Germanwings« eingestellt werden (siehe jW vom 9. April).

Vor Ausbruch der Pandemie hatte der größte Luftverkehrskonzern Europas weltweit rund 130.000 Beschäftigte und 760 Flugzeuge. Der Konzern plante dabei schon vor der Coronakrise den Verkauf der Catering-Sparte LSG Sky Chefs mit weltweit rund 35.000 Beschäftigten. Für das Europa-Geschäft mit rund 7.000 Leuten war man sich bereits mit dem Konkurrenten Gategroup einig. Das Geschäft ist aber noch nicht abgeschlossen.

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Spohr rechnet erst für das Jahr 2023 wieder mit einem Gleichgewicht für das Unternehmen, das dann ein anderes sein werde. »Wir waren als erste Branche von dieser weltweiten Krise betroffen und die Luftfahrt wird mit die letzte sein, die sie verlassen wird«, sagte der Lufthansa-Chef. (dpa/jW)

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Erschienen am 25.04.2020, Inland

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