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UNO alarmiert über Angriffe auf Journalisten

Genf. Zahlreiche Regierungen nutzen nach UN-Angaben Notverordnungen wegen der Coronapandemie als Vorwand, um Journalisten zum Schweigen zu bringen und Kritik zu unterdrücken. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, sei alarmiert, berichtete ihr Büro am Freitag in Genf. Journalisten seien eingeschüchtert und teils festgenommen worden. Einige Politiker setzten mit ihren Äußerungen die Sicherheit von Journalisten aufs Spiel, so Bachelet. Sie verwies auf Angaben des »International Press Institute«, wonach seit Beginn der Krise 130 Verstöße gegen Journalisten verzeichnet wurden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2020, Seite 2, Ausland

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