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Argentinien fordert Schuldenmoratorium

Buenos Aires. Die argentinische Regierung gab am Donnerstag (Ortszeit) Details ihrer geplanten Schuldenumstrukturierung bekannt. Demnach sollen die Zinszahlungen für zwei Jahre komplett ausgesetzt werden und der Schuldzins auf 2,33 Prozent reduziert werden. Dadurch würde Argentinien seine Zinslast um 62 Prozent senken, was knapp 40 Milliarden Dollar entspricht. Zudem soll es einen Schuldenschnitt im Volumen von 3,6 Milliarden Dollar geben – 5,4 Prozent der Gesamtsumme. Sollten die ausländischen Privatgläubiger nicht einlenken, droht dem Land ein weiteres Mal die Zahlungsunfähigkeit. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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