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Höhere Hürden bei Schwangerschaftsabbrüchen

Gießen. Ärzte sorgen sich wegen der Coronaviruskrise um ungewollt schwangere Frauen, die einen Abbruch planen. Es könne sein, dass diese wieder zu unsicheren Abtreibungsmethoden griffen, »mit der Gefahr von gesundheitlichen Schäden wie Entzündungen, Sterilität, Blutungen bis hin zum Tod«, erklärte die Gießener Ärztin Kristina Hänel am Sonntag abend gemeinsam mit einem Netzwerk aus Ärzten, die die Eingriffe anbieten. Derzeit gebe es große Einschränkungen in Beratungsstellen sowie Praxen und Kliniken. Zu befürchten sei zugleich, dass es wegen der Ausgangsbeschränkungen zu mehr unerwünschten Schwangerschaften infolge einer Zunahme häuslicher und sexueller Gewalt komme. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2020, Seite 2, Inland

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