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Hannover: Bewährung für früheren OB verlangt

Hannover. Wegen schwerer Untreue soll der frühere Oberbürgermeister von Hannover, Stefan Schostok (SPD), nach dem Willen der Staatsanwaltschaft eine achtmonatige Bewährungsstrafe erhalten. Spätestens ab Oktober 2017 habe Schostok von der Unrechtmäßigkeit der Zulage für seinen damaligen Bürochef Frank Herbert (siehe jW vom 11.12.2019) gewusst, diese aber nicht gestoppt, hieß es im Plädoyer der Staatsanwaltschaft am Donnerstag im Landgericht Hannover. Für den mitangeklagten Expersonaldezernenten Harald Härke forderte sie ein Jahr und drei Monate. Er habe die unzulässigen Zahlungen von monatlich rund 1.300 Euro an Herbert angewiesen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2020, Seite 4, Inland

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