Zum Inhalt der Seite

Kosovo: Regierung wegen Coronaviruskrise vor Ende

Pristina. Im Kosovo bahnt sich wegen des politischen Umgangs mit der Coronaviruskrise ein Bruch zwischen den Koalitionspartnern an. Ministerpräsident Albin Kurti von der nationalistischen Bewegung Vetevendosje (Selbstbestimmung) entließ am Mittwoch Innenminister Agim Velju von der konservativen Demokratischen Liga des Kosovos (LDK) aus seinem Amt. Velju hatte zuvor wegen der Pandemie die Ausrufung des Ausnahmezustands gefordert, Kurti lehnte dies ab. Die LDK droht nun, die Koalition aufzukündigen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2020, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!