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UNO: Nothilfe bedroht durch Pandemiebekämpfung

Genf. Die humanitäre Hilfe für Millionen Menschen auf der Welt ist nach Angaben der Vereinten Nationen durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bedroht. »Mehr als 100 Millionen Menschen verlassen sich auf die Hilfe der humanitären UN-Organisationen«, sagte der Sprecher des UN-Nothilfebüros (OCHA), Jens Laerke, am Dienstag in Genf. Die Organisationen arbeiteten mit Hochdruck an Plänen, wie deren Versorgung sichergestellt werden könne. Dazu gehöre, medizinisches Material in Länder zu bringen, die durch Naturkatastrophen, Konflikte oder Klimawandel in besonders prekärer Lage seien. »Die Situation wird stündlich schwieriger.« Die weltweiten Reisebeschränkungen und die Empfehlungen, von anderen Menschen Abstand zu halten, seien eine große Herausforderung. Die Krisen weltweit dürften über den Ausbruch der Infektionen mit dem neuartigen Virus nicht in Vergessenheit geraten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2020, Seite 1, Ausland

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