-
17.03.2020
- → Inland
Einschränkungen wegen Pandemie geplant
Berlin. Das öffentliche Leben in Deutschland wird wegen der aktuellen Pandemie eingeschränkt. Die Regierung hat den Bundesländern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vorgeschlagen. Aber Supermärkte, Drogerien und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen demnach geöffnet bleiben, wie die Deutsche Presseagentur am Montag nach einer Sitzung des Kabinettsausschusses aus Regierungskreisen berichtete. Nach Informationen von Bild hat der Kabinettsausschuss den Bundesländern eine neue Liste mit Empfehlungen zukommen lassen, mit deren Umsetzung die sozialen Kontakte im öffentlichen Bereich auf ein Minimum reduziert werden sollen. Schließen müssen Bars, Klubs, Diskotheken, Kneipen, ebenso Theater, Opern- und Konzerthäuser, Museen. Dies gilt auch für Messen, andere Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks, Spielhallen, Wettannahmestellen und Prostitutionsstätten. Anbieter von Freizeitaktivitäten drinnen und draußen sind ebenfalls betroffen. Öffentliche und private Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sind nach den »Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen« von Bund und Ländern für den Publikumsverkehr zu schließen – dies gilt genauso für Spielplätze. Hinzu kommen Besuchsbeschränkungen in Kliniken und Pflegeheimen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
