Zum Inhalt der Seite

Ministerien uneinig über »Wasserstoffplan«

Berlin. Das Bundesumweltministerium hat sich skeptisch zu einem zentralen Punkt der Wasserstoffstrategie des Wirtschaftsressorts geäußert. »Wir reden in erster Linie davon, dass Wasserstoff aus erneuerbaren Energien entsteht. Das ist der Fokus, den wir haben«, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Berlin.

Es dürfe dabei kein sogenanntes Greenwashing geben. Es sei wichtig, dass das Gas auf eine nachhaltige Art und Weise produziert werde. Das Bundeswirtschaftsministerium will dagegen auch Erdgas einsetzen und das frei werdende Klimagas CO2 etwa in Norwegens alten Gasspeichern unterirdisch einlagern. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!