Zum Inhalt der Seite

Medizinstudentendemo für mehr Geld

Mainz. Mehrere hundert Medizin- und Zahnmedizinstudenten haben am Freitag in Mainz gegen den Kurs der rheinland-pfälzischen Landesregierung protestiert und mehr Geld für ihre Ausbildung verlangt. Das Studium der Human- und Zahnmedizin sei unterfinanziert, kritisierte der 24jährige Medizinstudent Vincent Bock, der zum Organisationsteam der Kundgebung gehört. In der Unimedizin gebe es zu wenig Ärzte, und da die Versorgung der Patienten Vorrang habe, komme die Ausbildung oft zu kurz. Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt (SPD) betonte, mit Blick auf die Studienanfänger sei Mainz der bundesweit drittgrößte Studienort für Medizin. Mit über 140 Professoren verfüge die Uniklinik der Stadt im Vergleich zu denen in Tübingen, Köln, Göttingen und Freiburg über die meisten.(dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!