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DGB Sachsen begrüßt Koalitionsvertrag

Dresden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen hofft mit dem neuen Regierungsbündnis von CDU, Grünen und SPD auf bessere Bedingungen für Beschäftigte. In dem Koalitionsvertrag sei eine Stärkung der Tarifbindung enthalten, sagte der Vorsitzende des DGB-Bezirks Sachsen, Markus Schlimbach, laut dpa-Meldung von Montag. Gerade in Sachsen sei das Thema von enormer Bedeutung, da es das Bundesland mit der niedrigsten Tarifbindung sei. Laut DGB haben im Freistaat 39 Prozent der Beschäftigten einen Tarifvertrag.

Der sächsische DGB befürwortet außerdem die Pläne der neuen Regierung für ein Vergabegesetz. Es sieht einen Vergabemindestlohn für Unternehmen vor, die im öffentlichen Auftrag arbeiten. Es sei zwar ein Wermutstropfen, dass der Koalitionsvertrag den Kommunen die Anwendung freistelle, so Schlimbach. Wenn man aber bedenke, »dass ein Drittel der öffentlichen Aufträge der Freistaat, zwei Drittel die Kommunen vergeben«, sei das »schon einmal ein erster Schritt«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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