-
13.01.2020
- → Ausland
Präsidentin der Taiwaner Administration bestätigt
Taipeh/Beijing. Tsai Ing-wen ist nach dem am Sonntag vorgelegten Endergebnis als Präsidentin der Taiwaner Administration wiedergewählt worden. Die 63jährige erhielt 57 Prozent der Stimmen – 1,3 Millionen mehr als bei ihrer ersten Wahl 2016. Tsai war unter dem Motto »Widerstand gegen China, Taiwan verteidigen« angetreten und hatte sich auf die Seite der Separatisten in Hongkong gestellt. Tsais Herausforderer Han Kuo Yu (Guomindang) kam auf 39 Prozent der Stimmen.
Chinesische Medien warfen Tsai und ihrer »Demokratischen Fortschrittspartei« Betrug und »schmutzige Taktiken« vor. Dies lege »ihre selbstsüchtige, gierige und böse Natur« bloß. Seit ihrem Amtsantritt haben sich die Spannungen zwischen der chinesischen Regierung und dem international nicht als Staat anerkannten Taiwan verschärft. Auch die BRD unterhält keine diplomatischen Beziehungen mit der Administration in Taipeh. (dpa/AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
