-
04.01.2020
- → Feuilleton
Kultureller Hotspot
Das inzwischen verfallene Potsdamer Restaurant »Minsk« aus DDR-Zeiten soll im Herbst 2021 als Museum für zeitgenössische Kunst wieder öffnen. Das Ziel sei ein weiterer »kultureller Hotspot« in Potsdam, in dem Werke zeitgenössischer Künstler präsentiert werden, deren Schaffen bis in die DDR zurückreiche, teilte die Stiftung des SAP-Mitgründers Hasso Plattner am Donnerstag mit. Zunächst aber müssten Schadstoffe wie asbesthaltiges Material beseitigt und die Flächen entkernt werden. Die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung hatte im vergangenen Jahr grünes Licht für das Museum gegeben. Das 1977 eröffnete zweistöckige Terrassenrestaurant mit Flachdach war zu DDR-Zeiten sehr beliebt. Lange Zeit war geplant, das Gebäude abzureißen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!