-
05.12.2019
- → Sport
Die Interessen
Bremen. Nach einer verlorenen Abstimmung über einen Solidarfonds der Profiklubs bereitet Werder Bremen eine Klage gegen die Deutsche Fußball-Liga vor. Der Werder-Vorschlag, die Beteiligung an den Kosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen auf alle Klubs zu verteilen, war am Dienstag mit überwältigender Mehrheit zurückgewiesen worden (nur RB Leipzig enthielt sich der Stimme). Damit bliebe Werder auf den vom Land Bremen in Rechnung gestellten Kosten in Höhe von 1,17 Millionen Euro sitzen. »Um die Interessen von Werder zu vertreten, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als den Rechtsweg zu beschreiten«, erklärte Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry. »Wir müssen alles dafür tun, dass der Schaden, den das Land Bremen uns aufbürdet, so gering wie möglich ausfällt.« (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!