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USA wollen DNA-Proben von Migranten

Washington. Die US-Regierung will künftig von Hunderttausenden an der Südgrenze festgenommenen Migranten zwangsweise DNA-Proben nehmen. Die Ergebnisse sollen zur Kriminalitätsbekämpfung in der Datenbank der Bundespolizei FBI gespeichert werden, erklärte das Justizministerium am Montag. Im laufenden Finanzjahr waren vom 1. Oktober 2018 bis 31. August 2019 an der Grenze zu Mexiko offiziellen Angaben zufolge rund 820.000 Migranten zeitweise festgenommen worden. Bürgerrechtler verurteilten den Schritt als unzulässigen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte und als Einstieg in einen Überwachungsstaat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2019, Seite 6, Ausland

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