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Verdeckte Wahlwerbung für AfD in Thüringen

Frankfurt am Main. Eine Briefkastenfirma ohne Vereinsregistereintrag stehe hinter Wahlkampfzeitschriften in Thüringen, in der rechte Autoren mit Nähe zur AfD publizieren. Dies berichtete das Portal T-online.de der Ströer-Gruppe mit Sitz in Frankfurt am Main am Dienstag. Die Wahlkampfschrift mit dem Titel »Der Wahlhelfer – Argumente für mündige Bürger« erinnere an Werbung für die AfD. So werde dem Bericht zufolge für ein Bündnis der extrem rechten Partei mit der CDU geworben. Urheber der Texte seien rechte Autoren, die seit Jahren durch eine Nähe zur Partei auffallen würden, zuletzt als Gäste einer von der Bundestagsfraktion veranstalteten Konferenz angeblich freier Medien. Als Verantwortliche im Sinne des Presserechtes würden unter anderem Vera Lengsfeld und der mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilte Michael Stürzenberger geführt. Die Publikation beinhalte »übliche Medienhetze der AfD«, urteilte Hendrik Zörner, Pressesprecher des Deutschen Journalisten-Verbands, gegenüber T-online.de. SPD-Politikerin Diana Lehmann, Abgeordnete des Thüringer Landtags, sagte gegenüber dem Portal, es sei »naheliegend, dass es sich hier um verdeckte Parteien- bzw. Wahlkampffinanzierung handelt«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2019, Seite 15, Antifaschismus

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