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EU-Kommission

Rumänien verzichtet auf Übergangskommissar

Bukarest. Nach heftiger Kritik hat auch Rumänien den Anspruch auf einen Übergangskommissar in der scheidenden EU-Kommission aufgegeben. Das bestätigte die Brüsseler Behörde am Mittwoch. Der Anwärter hätte nur noch wenige Wochen bis Ende Oktober amtiert, aber mit allen Vergütungsansprüchen Kosten von bis zu einer Million Euro verursacht. Aus demselben Grund hatte zuvor bereits Estland auf eine Nachbesetzung verzichtet. Beide Länder sind seit einigen Wochen nicht mehr in der EU-Kommission vertreten, weil die Amtsinhaber nach der Europawahl im Mai ins EU-Parlament gewechselt waren.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2019, Seite 6, Ausland

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